Spiritualität und Liturgie: Zen im Michaelsviertel

„…dann ist der Berg Berg und der Baum Baum” (aus einem alten Zenspruch)

Wer mal kurz innehält im alltäglichen Getriebe merkt, dass ständig „etwas los” ist; dass wir akustisch, optisch und auf andere Weisen ständig belagert werden und meist auch, aus verschiedenen Gründen, diese „Belagerung” (Ablenkung – wovon, wohin?) sogar suchen. Was ist eigentlich wenn sich „Nichts” ereignet – nur noch das Jetzt gilt?

Zen ist eine in der buddhistischen Tradition wurzelnde Meditation, die als Übung des Loslassens (von Bildern, Gedanken, Urteilen, Vorstellungen) in jede Kultur und Religion integrierbar ist. Unverkennbare Parallelen zur christlichen Mystik werden spürbar.

Die für alle Interessierten offene Gruppe trifft sich jeden Donnerstag in der Zeit von 19:30 bis 21:00 Uhr im ancora - Zentrum für Beratung und Seelsorge, Kurze Straße 13 a (Michaelsviertel). Jede/er entscheidet frei, wann und wie oft er teilnimmt. Die Abende gestalten sich in Form von drei mal 25-minütigem Sitzen und zwei Geh-Meditationen. Ein freiwilliger Kostenbeitrag wird erbeten. Die Leitung liegt bei Pater Benedikt Lautenbacher SJ mit Team.

Jeweils im Frühjahr und im Herbst gibt es das Angebot eines Einführungskurses für Anfänger. Bei starkem Interesse ist es auch während des Jahres möglich, neu einzusteigen.
Ein bis zwei Mal im Jahr bietet Pater Stefan Bauberger SJ (München), anerkannter Zen-Meister in der Sambokyodan-Schule, ein Intensivwochenende (Zazenkai) an.

Kontakt: Pater Benedikt Lautenbacher SJ, Telefon 0551 5479531, b.lautenbachergmx.de

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