Bewegender Festakt zum Abschied von Peter-Paul König
Mit einem rund zweistündigen Festakt wurde am Sonnabendabend das Wirken von Peter-Paul König als Leiter der katholischen Hochschulgemeinde (khg) Göttingen und Geschäftsführer des khg Wohnheims in Göttingen gewürdigt. König geht Ende des Monats in den Ruhestand.
Zahlreiche aktuelle und ehemalige Weggefährten waren in die Universitätskirche St. Nikolai gekommen, um bei der offiziellen Verabschiedung von Peter-Paul König dabei zu sein. Zu Beginn des Festaktes, der von khg-Mitarbeiterin Daniela Ramb moderiert wurde, gab es eine Tango-Vorführung von Ulrike Grell und Matías Guiñazú. Der Tanz stellte eine Erinnerung an frühere Tango-Open-Air-Veranstaltungen im Innenhof der khg dar.
In mehr als zehn Grußworten wurden während des Festaktes an die Zeit von Peter-Paul König als Leiter der khg und Geschäftsführer des Wohnheims erinnert. Als erste Rednerin trat Katrin Gladen, Leiterin der Abteilung Schule und Hochschule des Bistums Hildesheim, ans Rednerpult. Sie sagte, dass in den 18 Jahren, in denen König Teil der Abteilung viel passiert sei. „Ich habe Sie als ein Original kennengelernt. Sie sind mit viel Engagement und Herzblut dabei. Ich danke Ihnen für die Spuren, die Sie bei den Menschen hinterlassen haben“, wandte Sie sich an Peter-Paul König. Dechant Wigbert Schwarze erklärte, dass die khg ein fester Bestandteil im Göttinger Stadtbild sei. Er wünschte König zudem Gottes Segen und alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.
Grußworte überbrachten unter anderem auch Vertreter der Evangelischen Studierenden- und Hochschulgemeinde Göttingen, ehemalige khg-Seelsorger sowie ehemalige khg Studentinnen und Studenten. Einige Studierende hatten auch ein kleines Stück vorbereitet, in dem Besonderheiten von Peter-Paul König, die den Studierenden im Gedächtnis geblieben sind, mit viel Humor thematisiert worden. Eine Sache, die Peter-Paul König dabei aus mache, sei, dass er immer einen Blick auf die Studierende habe. Denn so wurde es in einem weiteren Redebeitrag deutlich, auch bei seinem Abschied dachte er an die Studierenden. Anstatt ihm ein Geschenk zu machen, sollten seine Gäste, so wünschte er es sich, die Notfonds für Studierende mit einer Spende unterstützen.
Für das Team der khg und der Wohnheime sprach Ximena Ordóñez, die gemeinsam mit Ricardo Wickert die Leitung der khg übernimmt, einige Abschiedsworte. „Du bist ein Mann mit vielen Talenten und sieben Leben“, sagte sie in Richtung von Peter-Paul König. In 18 Jahren Zusammenarbeit hätten sie viel gemeinsam erlebt. So unter anderem drei Päpste und zahlreiche Turbulenzen. „Doch wir haben auch viele Erfolge gemeinsam erlebt“, sagte Ximena Ordóñez. Die Zusammenarbeit mit Peter-Paul König sei ein Segen gewesen, auch weil er ein Mensch der Tat sei. „Unser Alltag in der khg wird sich verändern, aber vieles von dir bleibt in der khg“, sagte sie.
Zum Ende des Festaktes, der von zahlreichen musikalischen Beiträgen der khg-Studierenden begleitet wurde, trat Peter-Paul König selbst nach vorn. Sichtlich bewegt dankte er dem Team der khg für die Organisation des Festaktes. „Ich wurde von euch reich beschenkt“, sagte er. Er erinnerte daran, dass die erfolgreiche Arbeit in der khg und in den Wohnheimen nicht allein sein Verdienst sei, sondern viele Menschen dazu beigetragen haben. ER dankte auch seiner Familie und seinen Freunden für die Unterstützung. „Ich glaube, dass die khg für die Zukunft gut aufgestellt ist“, wandte er sich an das khg-Team. Er sei glücklich, dass mit Ximena Ordóñez und Ricardo Wickert für die khg sowie mit Holger Ewe für die Wohnheime Nachfolger für seine Aufgaben gefunden wurden.
Im Anschluss an den Festakt ging die Abschiedsfeier in der khg weiter. Auch hier gab es bei Essen und Trinken noch verschiedene Programmpunkte, in denen an Ereignisse der vergangenen 18 Jahre erinnert wurde.
Vera Wölk, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit




