„Das ist der Tag, den Gott gemacht“
Am Freitag der Osterwoche haben wir die Auferstehung Jesu mit einer Jesusnacht in St. Michael gefeiert. Die Kirche ist zu Ostern immer besonders schön geschmückt.
Es ging los mit einer Festmesse mit fröhlichen Osterliedern, die musikalisch mit Orgelmusik, Flöte und Kantorengesang gestaltet wurde. Eine bunte Truppe von Ministranten trug mit Weihrauch und Leuchtern zur feierlichen Stimmung bei.
Im Tagesevangelium hörten wir, wie die Jünger Jesu nach seinem Tod und seiner Auferstehung wieder in ihrem Alltag angekommen waren: Sie gingen fischen, wie sie es früher gemacht hatten, und begegneten ganz unverhofft dem auferstandenen Jesus. Pfarrer Beschorner fragte in seiner Predigt: Feiern wir noch Ostern? Schließlich feiert die Kirche eine ganze Woche lang die Auferstehung Jesu. Oder ist bei uns schon wieder der Alltag eingekehrt? Wie verändert sich unser Alltag, wenn wir als österliche Menschen leben? Können auch wir im Alltag Jesus begegnen?
In den Fürbitten wurden Kernaussagen des Evangeliums mit Erfahrungen aus unseren Lebens- und Glaubenswegen verbunden. Wir beteten zum Auferstandenen: Komm, Herr, begleite uns, zeig dich uns, sprich zu uns und stärke uns.
Die Zeit der Anbetung nach der Messe konnte wieder zur ganz persönlichen Jesuszeit werden: Der Auferstandene ist im gewandelten Brot in der Monstranz mitten unter uns. Ihm können wir nahe sein und unsere Anliegen anvertrauen. Auch Pastor Langer kam dazu und stand für Beichten und Gespräche zur Verfügung. Gesang zur Gitarre, Flöten- und Orgelmusik waren eine Hilfe, um ins persönliche Gebet zu kommen.
Gemeinsam wurde dann das Nachtgebet der Kirche gesungen. Mit dem eucharistischen Segen und dem österlichen Mariengruß Freu dich, du Himmelskönigin endete diese Jesusnacht um 21:15 Uhr. Die nächste feiern wir zum Hochfest Heiligstes Herz Jesu am Freitag, dem 12. Juni 2026, ab 18 Uhr in Maria Frieden.
Für das Jesusnacht-Team
Michael Recke















