Von Eseldieben, Wartenummern und einer Geburt im Stall
Krippenfeiern am Heiligabend 2025
Bis auf den letzten Platz besetzt war die Kirche bei beiden Krippenfeiern am Heiligabend. Die vielen Besucher, klein und groß, Kinder und Eltern, Enkel und Großeltern, wurden von den Darstellern hineingenommen in das Geschehen von damals.
Sie konnten miterleben, wie Maria ihrer Mutter Anna erklärte, warum sie noch vor ihrer Ehe mit Josef ein Kind erwartete, und wie Anna plötzlich verstand, was sie davor beim Propheten Jesaja gelesen hatte. Sie alle wurden unvermittelt Teil der Menschenmenge, die damals zur Volkszählung nach Betlehem gekommen war, um sich eintragen zu lassen, wie Josef mit seiner hochschwangeren Verlobten, Maria. Sie rutschten zusammen, damit sich Maria setzen und ausruhen konnte, wurden vor den Eseldieben in Betlehem gewarnt und dann gefragt, ob nicht jemand ein Dach überm Kopf wüsste, als es bei Maria losgehen sollte mit der Geburt.
Sie alle hörten und sahen den Engel Gottes, der durch ihre Reihen ging und ihnen eine Freudenbotschaft verkündete: „Heute ist hier mitten unter euch der Erlöser geboren, der Retter der Welt: Gott selbst unter den Menschen! Und das soll euch als Zeichen dienen: ein Kind in einer Futterkrippe, in Windeln gewickelt.“
Und sie alle konnten hören, wie der Stallbesitzer fast platzte vor Stolz, dass der Erlöser, der Retter der Welt, in SEINEM Stall geboren wurde! Und wie er sich dann an die wartende Menge wandte mit den Worten: „Ihr denkt, ihr habt darauf gewartet, gezählt zu werden? Habt ihr denn schon eine Wartenummer gezogen? Und nun stellt sich heraus, ihr habt auf Jesus Christus gewartet, der euch die wahre, die himmlische Freude schenkt! Hier sind eure Wartenummern für die himmlische Freude!“ Und dann bekamen alle Familien diese besonderen Wartenummern, die sie an das Wunder dieser heiligen Nacht in Betlehem erinnern sollten.
Die Teams der Kinderkatechese möchten allen Mitwirkenden ganz herzlich danken, die diese schönen, lebendigen Krippenfeiern möglich gemacht und mitgestaltet haben: den Musiker:innen Adrian Kropiewnicki und Familie Goebel-Krayer sowie Rhett Talarowski und Sopranistin Jutta Günther, den Darstellerinnen und Darstellern, der Küsterin Stefanie Florenz, dem Pfarrer P. Beschorner und, last but not least, Matthias Freise, der die Dialoge geschrieben hat!
(Die Fotos mögen nicht alle gestochen scharf sein, fangen aber gut etwas von der besonderen Atmosphäre ein, in die alle hineingenommen waren.)










