Jahreshauptversammlung des Mittagstisch e.V.

Gute Zahlen im Jahr vor dem silbernen Jubiläum

 

 

 

Am Mittwochabend traf sich der Mittagstisch e.V. zu seiner jährlichen Hauptversammlung, zu der der 1. Vorsitzende Thomas Breitenbach die Anwesenden begrüßte.

Das Protokoll vom letzten Mal wurde einstimmig gebilligt, so dass sich der damalige Verfasser Eberhard Walter gewinnen lies, auch dieses Mal diese Aufgabe zu übernehmen. Er war es auch, der im Auftrag des Vorsitz des Bericht des Vorstandes abgab.

Die meisten geplanten Vorhaben - so Eberhard Walter - konnten umgesetzt werden. Etwa die Mitarbeit am KAUFPARK, bei dem man in diesem Jahr zum ersten Mal mit am Start war. Freilich ist es personell ziemlich aufwändig eine ganze Woche einen Stand zu bestücken.

Auch im vergangen Jahr gab es wieder Ausstellungen - drei an der Zahl! Besonders erfreulich ist es immer, wenn neue Gesichter die Schwelle in der Turmstraße überschreiten.

Der Flohmarkt fand zum zweiten Mal in den Katakomben des Mittagstisches statt. An Ostern und Weihnachten fand jeweils ein kleiner Gottesdienst statt, den P. Theo Schneider mit Unterstützern feierte. Und last but not least konnte das Alltagsgeschäft geschultert werden, trotz personellen Engpässen oder krankheitsbedingten Einschränkungen bei den Mitarbeitern.

Erfreulich: Das Spendenaufkommen ist stark gestiegen. Das liegt zwar zu einem großen Teil an einer großzügigen Spende des Beiratsmitglieds Clemens Freiherr von Wendt anlässlich dessen Verabschiedung als Arbeitgebervorsitzender (AGV Mitte e.V.), aber auch davon abgesehen ist mehr Geld eingegangen, so dass - wie der Bericht des Schatzmeisters Martin Freiberg zeigen sollte -  wir (fast) bei einer schwarzen Null gelandet sind.

Die jetzt gestellten Fragen: Wo könnten noch Spenden eingeworben werden? Brauchen wir professionelles Fundraising? Sollte man nicht - neben der Stadt Göttingen - nicht auch den Landkreis Göttingen um Unterstützung bitten?

Die Kassenprüfung besorgten wieder die beiden Müllers, Bernd und (Prof.) Wolfgang Müller, sowie Marion Kuß. Erstere bescheinigten Letzterer einmal mehr enormen Fleiß und absolute Genauigkeit in der Buchführung. Es gab immerhin stolze 1200 Kontobewegungen. Martin Freiberg deutete an, dass besonders bei Großspendenprojekten - wie in diesem Jahr im Fall von Wendt - Hilfe bei der Beantwortung, dem Dank und der Überweisung der Spendenbescheinigungen hilfreich wäre. Kassenprüfer Wolfgang Müller möchte ein Jahr als Kassenprüfer pausieren - für ihn erklärte sich Peter Krause bereit in dieser Funktion zu dienen.

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet - und gleich wieder gewählt: Thomas Breitenbach ist auch weiterhin erster Vorsitzender. Schatzmeister bleibt Martin Freiberg. Jetzt muss nur noch Susanne Kittel als Delegierte des Kirchenvorstandes ihr OK geben. Der neue (und alte) Vorstand dankt für das entgegengebrachte Vertrauen.

Im TOP 5 gab es eine Aussprache, in der besonders das ins Hause stehende Jubiläumsjahr 2015 genannt wurde. Erste Vorschläge dazu kamen u.a. von Herrn von Wendt und P. Hösl. Ein Ausschuss des Vereins soll die die gesammelten Ideen sondieren, um ggf. Referenten frühzeitig zu buchen. Am Schluss ergab sich eine z.T. kontroverse Diskussion, wie man am besten an neue Engagierte herantreten könnte bzw. die drohenden oder schon bestehenden Löcher in der Personaldecke stopfen könnte.