Neues aus dem Pfarrgemeinderat

Jede Menge spannungsreicher Tagespunkte!

 

 

Am Freitagabend tagte wieder der PGR. Zu der Sitzung, zu der Matthias Freise eingeladen hatte, erschienen zusätzlich P. Matthias Kramm SJ - er stellte sich kurz vor - und Stefanie Florenz, die sich bereit erklärt hat die Feier der Nachprimiz am Sonntag, den 26.10. im Anschluss an den 11:30 Uhr Gottesdienst in St. Paulus zu koordinieren. Freilich braucht sie noch Helfer. Geplant ist ein Weinempfang direkt im Anschluss an die Messe, zu dem eine kleine Knabberei gereicht werden soll. Matthias Kramm selber wird wohl nur verspätet an seiner Nachprimiz teilnehmen können - er wird einige Zeit mit der Spendung des Primizsegens beschäftigt sein!

Ein sehr kontroverser TOP war eine Anfrage der Aktion 1000+. Dahinter steht eine Aktion, die es sich zum Ziel gesetzt hat Frauen in Schwangerschaft zu beraten. Infos über die Aktion gibt es hier. Nach langer Diskussion über das Was und Wie der Betreiber wurde einstimmig beschlossen eine entsprechende Aktion in Sankt Michael (bzw. St. Paulus) durchzuführen (zu lassen) und zwar - wenn möglich am Sonntag, den 28.12., also dem Tag der Unschuldigen Kinder. Es soll einen Gottesdienst zum Thema Schwangerschaft - Frauen in Not - Hilfe geben. Die Organisatoren von 1000+ sollen dann im Foyer der Kirche ihr Anliegen zur Sprache bringen können, Flyer verteilen, usw.

In Sachen Innenrenovierung brachte P. Hösl die Mitglieder auf den neuesten Stand - siehe der letzte Bericht hier auf der Homepage. Diskutiert wurde die neue Ikone und das angedachte Edith Stein - Denkmal. Gesucht wird ein sinnvoller Weg, wie einerseits Kompetente und Interessierte einbezogen werden können und wie andererseits eine "Volksabstimmung" vermieden werden kann, da man ästhetische Fragen kaum mit demokratischen Mitteln wird zufriedenstellend lösen können. Klar ist auch, dass beide Frauengestalten in das Ambiente der Kirche, den Kontext, passen müssen und von daher Herr Hülsmann von den Soan - Architekten ein gewichtiges Wort mitsprechen sollte. Besonders für das Edith Stein Denkmal hatte er bereits einen eigenen kleinen Wettbewerb angeregt. Natürlich soll auch die Kompetenz des hiesigen Edith Stein Kreises einbezogen werden.

Auch im Baujahr 2014 wird es eine Krippe geben! Ursprünglich war angedacht worden die Krippe in St. Paulus aufzustellen. Dem standen Bedenken von Sylvio Krüger gegenüber, der an das Gewicht der Krippe erinnerte: Wer und wie soll man so viel Material nach Paulus schaffen? Da wir derzeit mit dem Gemeindesaal, St. Nikolai und Paulus drei Kirchorte haben, kann die Krippe nicht in gewohnter Weise betreut werden. Sylvio Krüger machte deshalb den Vorschlag in diesem Jahr die Krippe in der Garage (zweiter Innenhof, gegenüber Konferenzraum) einzurichten. Damit wäre die Krippe weiter auf dem Gelände von Sankt Michael, absperrbar und es gäbe genügend Platz. Natürlich werden nicht wie üblich so viele Leute den Weg zur Krippe finden - da wird es vielen Menschen in diesem Jahr nicht viel anders als den heiligen drei Königen gehen - die fanden ja bekanntlich auch erst auf den zweiten Versuch den (wahren) König der Juden...

Angesprochen wurde ebenfalls die exorbitant hohen Mietkosten für unsere drei Gottesdienste in Reinhausen (auch die letzte Kirchenvorstandssitzung beschäftigte sich schon mit diesem Thema). Matthias Freise, PGR-Chef und selbst Reinhausener, wird den Verantwortlichen vor Ort noch einmal ins Gewissen reden. Der derzeitige faktische Mietpreis von fast 150.- EURO pro Gottesdienst ist aber viel zu hoch. Zum Vergleich: In St. Nikolai bezahlen wir für die Kirchenbenutzung nichts und auch wir selber haben von anderen (z.B. der italienischen Mission oder dem Jugendhaus) noch nie Kosten in Rechnung gestellt.

Matthias Freise berichtete auch von vereinzelten Anfragen aus der Gemeinde, ob und wann es in Sankt Michael Gremiumswahlen gibt. Hierzu bemerkte P. Hösl, dass der Kirchenvorstand im Sommer beim Bistum den Antrag stellte die Gremienwahlen für unsere Gemeinde wegen der laufenden Baumaßnahmen nach hinten zu verschieben, um nicht mitten im Bauprozess "die Pferde wechseln zu müssen". Eine offizielle Anfrage unserer Gemeinde erfuhr allerdings keine ebenso offizielle Antwort aus Hildesheim, so dass man davon ausging und -geht, dass der Antrag faktisch genehmigt ist. Allerdings dürfte es jetzt für Wahlen sowieso schon zu spät sein. In zwei (!) Jahren, wenn die neue Kirche definitiv unter Dach und Fach ist, soll dann ein neuer KV und ein neuer PGR, womöglich in einem einzigen Gremium vereint, gewählt werden.

Weitere Punkte konnten nur noch angetippt werden, auch die kritische Lage beim Mittagstisch, wo in der kommenden Woche eine wichtige Sitzung stattfinden wird. Das Problem ist seit Jahren dasselbe: Wie können die nötigen (Personal-) Kosten hereinkommen? Wo kriegen wir kompetentes und finanzierbares Personal her?

Ebenfalls kurz angesprochen wurde die Lage in der KiTa wo ebenfalls Sanierungsbedarf ist. Hier ist allerdings die Stadt gefragt, die Gemeinde hat hier nur wenig Gestaltungsmöglichkeiten. Dafür aber die Eltern, die sich zusammengeschlossen haben und hier mit der Stadt bereits heftig am Diskutieren sind.

P. Hösl verkündete am Ende der Sitzung, dass er ab jetzt auch für das Notrufhandy der Klinikseelsorge verantwortlich ist. Dafür wird er in Sachen Gremiensitzungen (Dekanatspastoralrat, Dies, Weihekurstreffen, Ordenstagungen...) entlastet. Erst um 23:00 Uhr fiel der Hammer - Schluss der Sitzung! Wer es genau(er) wissen will, der kann wie immer das Protokollbuch im Pfarrbüro einlesen.