Neues aus dem Pfarrgemeinderat

Das Firmteam 2013 stellt sein Konzept vor

Nach einigen Verschiebungen fand die PGR-Sitzung doch am ursprünglich ausgemachten Termin am Freitagabend statt. Themen waren u.a. die anstehende Firmung sowie eine Nachlese zur Präsentation der Entwürfe zur Innenrenovierung.

Vom Firmteam waren gekommen: Manuel Stechmann, Lars Lange, sowie Stefanie Florenz. Daneben arbeitet ja auch Marta Kaptsan als PGR - Mitglied bei der Firmung mit - insgesamt sind es 8 KatechetInnen für derzeit 59 FirmkandidatInnen. Das sind praktisch doppelt soviele wie man erwarten durfte. Jetzt musste schnell reagiert werden, u.a. mit einer Aufstockung des Teams!

Manuel Stechmann erläuterte, dass man statt wöchentlicher Gruppenstunden (aufgrund der Zeitengpässe bei Schülern nicht mehr realistisch!) drei Samstagsblocks anvisiert habe, die durch eine liturgische Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag ergänzt werden. Nach den Sommerferien bietet unsere Gemeinde dann im Rahmen der Dekanatsfirmvorbereitung noch Praktika an und beteiligt sich am Dekanatsprogramm.

Das Firmteam strebt einen anthropologischen Ansatz an. Anvisiert werden die Themen Identität (ich und ich), Gemeinschaft (ich und die anderen), Glaube (ich und Gott), sowie Zeugnis, worunter man dann an die Umsetzung im Leben denken könnte. Man möchte keinen verlängerten Religionsunterricht bieten, sondern erlebnisorientiert und kreativ vorgehen. Dazu dient dem Team ein Satz aus der Montessori - Pädagogik: Stärken stärken und Schwächen schwächen! Angedacht ist auch hier und da ein kleines, natürlich modifiziertes, Erinnerungssymbol zur Erstkommunion zu schaffen, so dass vielleicht sogar ein roter Faden vom zweiten zum letzten christlichen Initiationssakrament erkennbar wird.

Michael Gräve startete die Diskussion mit einer wichtigen Frage: Wie könnten die Jugendlichen in die Gemeinde einbezogen werden? Klar ist, dass man hier eine große Chance zur Ansprache hat, dass sich Begegnungspunkte ergeben werden, die es zu nutzen gilt. Auf der anderen Seite ist ebenso klar, dass die Firmung nicht zur Rekrutierung von Personallöchern in der Jugendarbeit instrumentalisiert werden darf. Jede Art der Verplanung hätte sowieso nur den gegenteiligen Effekt.

Nächster TOP war ein Brief aus der Gemeinde, der sich zwar auf ein konkretes Problem bezog, letztlich aber grundsätzlicher Art ist: Wie gebe ich engagierten Gemeindemitgliedern konstruktiv kritische Rückmeldungen? Auf der einen Seite droht Konfrontation, die womöglich bewirkt, dass der Kritisierte sein Engagement einstellt oder die Gemeinde überhaupt verlässt. Auf der anderen Seite kann gut gemeintes Schweigen zwar einfacher, aber auch unehrlicher, ja feiger sein. Wo liegt der Mittelweg? Man wird ihn wohl immer wieder konkret im Einzelfall suchen müssen.

Erinnert wurde noch einmal an den Kongress Kirche hoch zwei, wozu es Livestreamübertragungen in die KHG gibt - siehe auch der Hinweis hier auf dieser Homepage nebenan.

Der Rückblick auf die Präsentation der Entwürfe ergab einmal mehr, dass das Panorama der Meinungen und Gefühle weiter groß ist. Gemeinsam ist aber hoffentlich allen die wechselseitige Unterstellung, dass es "die jeweils anderen" gut meinen, wichtige Anliegen vertreten und sich Sankt Michael verbunden, ja sich hier zuhause fühlen. Vielleicht ist die Unterstellung positiver Motive, sei es an Bauausschuss, Architekten oder "Hildesheim", sowie den sehr unterschiedlichen Stimmungen aus der Gemeinde, ein wichtiger Schritt für das Gelingen des angestrebten Projekts.

Abschließend wurden die kommenden Termine für das Jahr 2013 vereinbart: 5.4., 31.5., 16.8., 25.10. und 13.12., jeweils 20:00 Uhr, Konferenzraum. Die Sitzungen des PGR sind öffentlich, das Protokollbuch kann jederzeit im Pfarrbüro eingesehen werden.