Neues aus dem Pfarrgemeinderat

Zu Gast: Michaela Engelke vom Kommunionteam und Mechthild José-Thumbeck (Citypastoral)

Die am Freitagabend stattfindende PGR-Sitzung dauerte etwas länger als gewöhnlich. Grund war, dass gleich zwei Gäste ihre Arbeit an Sankt Michael vorstellten.

Matthias Freise eröffnete die Sitzung und die Räte sangen und beteten aus dem Liederheft der diesjährigen Erstkommunion (EKO). Dann erzählte Michaela Engelke, derzeit eine der drei Sprecher des EKO-Teams von ihren Erfahrungen. In diesem Jahr hatte Sankt Michael 26 EKOs, die in drei Gruppen vorbereitet worden waren. Davon stammten 12 Kinder aus unserer Gemeinde und 14 aus anderen Gemeinden. Freilich werden wohl auch einige der unseren Kinder anderswo zur EKO gegangen sein.

Den KatechetInnen soll es einerseits leicht gemacht werden: so erhalten alle gleich am Anfang das "volle Programm" in Form eines Ordners, haben also was in der Hand um loslegen zu können. Auf der anderen Seite gibt es immer auch Freiheiten, die der einzelne Katechet für seine EKO-Gruppe gezielt nutzen darf und soll.

EKO-Arbeit ist nicht leicht. Die Kinder bringen sehr unterschiedliche Voraussetzungen mit. V.a. die Boni I - Schüler wissen schon vieles, andere fangen mit dem christlichen Glauben bei Null an. Erfreulich: die Beichte ist nach langen schwierigen Jahren kein angstbesetztes Thema mehr. So manches Kind fand sie richtig cool.

Für das kommende Jahr interessant ist die Frage, wo wir überhaupt 2014 EKO feiern werden - Stichwort Kircheninnenrenovierung. Für die Vorbereitung sieht Michaela Engelke keine gravierenden Probleme, auch wenn während der Bauzeit der Gemeindesaal zur Dauerkapelle umfunktioniert werden sollte.

Bleibende Herausforderungen über die allerdings im PGR schon öfters diskutiert worden ist, sind: Wie kann man die EKOs nach der EKO an die Gemeinde binden? Und: Ist ein begleitendes Angebot für die Eltern der EKOs sinnvoll? - Matthias Freise bedankte sich für die ganze Gemeinde bei Michaela Engelke und dem ganzen EKO-Team und -katecheten für die herausragende Arbeit, nicht nur in diesem Jahr.

Den zweiten TOP bestritt Mechthild José-Thumbeck, die seit zwei Monaten wieder an Sankt Michael ist. Sie hatte aus vorwiegend privaten Gründen eine Auszeit erbeten, diese auch sehr genutzt und ist jetzt wieder motiviert bis an die Haarspitzen am Start. Sie freut sich wieder hier zu sein und umgekehrt ist es ebenso!

Schnell hatte sie einen Veranstaltungsflyer für den Sommer erstellt, der jetzt überall ausliegt. Und auch für den Herbst sind schon viele hochkarätige Veranstaltungen eingeloggt. Mittlerweile hat sie ihr Netzwerk wieder aktiviert und hat die Dead Lines für die säkularen Veranstaltungskalender internalisiert. So steht P. Trieu's Moonlightmass bereits in einem Kulturflyer, der massenweise verbreitert wird und ausliegt.

Citypastoral und Gemeinde ergänzen sich gegenseitig, was man sehr schön etwa an der Oase Sankt Michael feststellen kann, die es natürlich auch in diesem Jahr bei der Nacht der Kultur (Freitag, 21.6.) geben wird. Weitere Big Events sind ein Hildegard-Tag (17.9.), der die die neue Kirchenlehrerin sowohl Christen als auch esoterischen Kreisen schmackhaft machen will. Bei der Nacht der Kirchen hat sie ein Paar eingeladen, das Theologie und Tanz studiert hat. Sie werden in der Allerheiligennacht (1.11.) nicht nur eine kesse Sohle auf das Parket der Kirche hinlegen, sondern damit Verkündigung betreiben...

Anschließend warf Matthias Freise noch einen kurzen Blick zurück auf die Abstimmung zur Innenrenovierung und die seitdem erfolgte Sitzung mit dem BGV in Hildesheim. Es ist im Interesse des Bauausschusses, dass es jetzt zügig weitergeht.

Länger wurde über den TOP Gemeindefest debattiert: Wann? Wo? Schließlich einigte man sich darauf, dass am Tag unseres Patroziniums, 29. September, das Fest im Innenhof stattfinden soll. Ein erstes Vorbereitungstreffen dazu gibt es am 19.6. um 19:30 Uhr. Hoffentlich haben viele an diesem Termin frei.

Der NDR hat bezüglich eines Rundfunkgottesdienstes am 18. August um 10:00 Uhr angefragt. Der PGR beschloss einstimmig und doch schweren Herzens an diesem Tag den Kindergottesdienst ausfallen zu lassen.

Wie immer kann das Protokoll im Sitzungsbuch im Pfarrbüro jederzeit eingesehen werden. Gegen 23:00 Uhr war dann endlich Schluss.