„Öffnet, ja reißt die Tore weit auf für Christus!“

Nightfever in Rom und in Göttingen

 

 

 

 

 

 

Am

Sonntag wird Papst Franziskus auf dem Petersplatz in Rom zwei seiner Vorgänger

heiligsprechen: Johannes XXIII. (Papst von 1958 bis 1963) und Johannes Paul II.

(Papst von 1978 bis 2005). Johannes Paul II. hat Mitte der 1980er Jahre die

Weltjugendtage ins Leben gerufen, die seither jährlich stattfinden: Alle zwei

bis drei Jahre als internationaler Weltjugendtag, zuletzt 2013 in Rio, der

nächste wird 2016 in Krakau sein, und in den Jahren dazwischen als regionale

Weltjugendtage in den einzelnen Diözesen am Palmsonntag. In unserem Bistum wird

stattdessen immer am Mittwoch der Karwoche die Chrisammesse als große

Jugendmesse gefeiert.<o:p />

 Der

Weltjugendtag 2005 in Köln, der noch von Johannes Paul II. geplant und dann mit

Papst Benedikt XVI. gefeiert wurde, stand unter dem Motto „Wir sind gekommen,

um Ihn anzubeten.“ Die Vigilfeier auf dem Marienfeld, wo fast eine Million

Menschen still wurden und vor Jesus in der Monstranz niederknieten, war

sozusagen die Geburtsstunde von Nightfever. Einige Studenten, die dabei waren,

planten nach dieser großartigen Erfahrung einen Anbetungsabend in Bonn.

Zunächst als einmaliger Abend geplant, gibt es Nightfever mittlerweile in über

90 Städten weltweit. Junge Christen von Berlin bis Freiburg, von Kanada bis

Australien möchten die Freude weitertragen, die sie selbst erfahren haben und

Passanten dazu einladen, Gott zu begegnen.

 Papst

Johannes Paul II. rief schon bei seiner Amtseinführung: „Öffnet, ja reißt die

Tore weit auf für Christus!“ Immer wieder ermutigte er die Jugend der Welt,

„Träger der Neuevangelisierung der Welt“ und „Wächter des neuen Morgens“ zu

sein. Bei seinem Besuch in Fulda 1980 sagte er: „Mit Bonifatius begann

gewissermaßen die Geschichte des Christentums in Eurem Land. Viele sagen, diese

Geschichte neige sich jetzt ihrem Ende zu. Ich sage Euch: Diese Geschichte des

Christentums in Eurem Land soll jetzt neu beginnen, und zwar durch Euch, durch

Euer im Geist des heiligen Bonifatius geformten Zeugnis!“

 Nightfever

versteht sich als eine Initiative zur Neuevangelisierung, wir wollen Zeugnis

geben von unserem Glauben und so die Geschichte des Christentums weiterschreiben.

Nightfever hat Johannes Paul II. zu seinem Patron gewählt. Deshalb wird am

heutigen Freitag aus Anlaß seiner Heiligsprechung in der Nationalkirche der

Deutschen in Rom, Santa Maria dell'Anima, ein großes Nightfever gefeiert, zu

dem Aktive aus aller Welt angereist sind.

Am

nächsten Freitag, 2. Mai, wollen wir dann zum 7. Nightfever Göttingen die Türen

von Sankt Michael öffnen und alle einladen, eine Kerze anzuzünden, zu beten,

sich von der Liebe Gottes berühren zu lassen, Anliegen aufzuschreiben oder einfach

nur die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Danken wir Gott für den großen

Papst Johannes Paul II.!

 

18:30 Hl. Messe

19:30 Gebet, Gesang, Gespräch

22:30 Nachtgebet (Komplet)


Christus freut sich auf Dich! Halleluja!

 

 

 

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