Seit dem Wochenende gibt es auch am Mittagstisch Atemschutzmasken

… und die Essensausgabe ist ab sofort an der Türe.

Seit Ende des Monats ist es klar. Auch an Einzeltischen ist es nicht mehr möglich sein Essen einzunehmen. Es muss ab sofort am Personaleingang kredenzt werden.

Diese etwas ungewohnte  Essensausgabe an der Straße wurde möglich durch die freundliche Überlassung zweier Ausgabewagen des Studentenwerkes und das große Engagement namentlich von Beatrix und Hubert Merkel in den Tagen des Übergangs.

Leider ist auch eines unserer Markenzeichen, nämlich die Vielfalt der Freiwilligen in der Küche,  in Zeiten der Pandemie zu einem Risikofaktor geworden. In der Küche ist es eng. Man kann sich praktisch nicht aus dem Weg gehen. Deshalb hat Anna Werner-Parker mit Cornelia Riez und Renate Hillebrandt ein kleines Kernteam gebildet, das wenig mit anderen Freiwilligen gemischt wird und quasi im Alleingang die Grundversorgung der Gäste garantiert. Ein großartiges Engagement, das auch dem Göttinger Tageblatt nicht verborgen geblieben ist.

Für sie und alle, die trotz der Einschränkungen am Mittagstisch arbeiten, ist es wichtig, ihre Atemwege zu schützen.  Nach Auskunft verschiedener Experten sind einfache Stoffmasken zwar kein echter Schutz gegen entgegenfliegende Viren, aber sie hindern daran, sich selbst mit infizierten Händen im Bereich der Augen oder Atemwege zu berühren. Außerdem beschränken Masken deutlich die Reichweite von Erregern, die wir selbst beim Atmen, Husten oder Nießen in den Raum streuen.

Vielen Dank allen, die uns Masken genäht und gespendet haben!